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Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 00:16
von affentwin
Hallo zusammen!
Ich habe da mal eine wohl ziemlich blöde Frage.
Beim Kauf der

dachte ich, dass der Hinterradausbau durch den Kardan ja wohl ein Klacks sei - die Beiträge hier im Forum haben mich aber eines Besseren belehrt.
So langsam ist jetzt bei mir ein neuer HR fällig. Den Aus- und Einbau des Rades traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu - war bei meinen vorherigen Motorrädern mit Kette irgendwie einfacher - und auch da war ich bei einer freien Motorradwerkstatt in der Nähe. Der Betrieb ist IMHO kompetent und existiert seit 25 Jahren. Ich habe dort die Reifen selbst angeliefert, die Räder wurden dort aus- und eingebaut und neue Reifen aufgezogen. So weit, so gut.
Ich habe aber keine Ahnung, ob die schon einmal eine

in den Fingern hatten.
Nun meine Frage:
Ist der Hinterradaus- und -einbau nur für einen technischen 2/3 Depp wie mich ein Problem oder kann da ein gestandener Motorradmechaniker, der nicht weiß welche Teile ihm entgegenfallen oder verkannten könnten usw. ebenfalls vor ungeahnten Schwierigkeiten stehen, da er so eine Konstruktion nicht erwartet hat?
Ich kann ja schlecht da hinfahren und sagen:
"Hier ist die

, da sind die Reifen und hier die Anleitung zum Radaus- und -einbau...
Langer Rede kurzer Sinn: Kann ein Nicht-Yamaha Schrauber das Prozedere problemlos erledigen oder sollte ich zum 80 km entfernten (und teuerem)

Händler meines Vertrauens fahren?
Was habt ihr für Erfahrungen?
Dank im Voraus und dafür, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt...
Carsten
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 01:17
von ila
Hallo Carsten,
wenn Ihr Euch so gut kennt, würde ich fragen, ob er das kann. Was spricht dagegen, ihn auf eine Anleitung aufmerksam zu machen? Auch ein Fachbetrieb kann und muss immer dazu lernen, sonst ist er bald weg vom Markt.
Wenn mir ein Kunde einen Fachartikel gibt, weil er sich mit der Thematik beschäftigt hat, bin ich dankbar dafür.
Mein ehemaliger Reifenfuzzi hat es bei mir "völlig vermurkst" und einen "Schlag" in die Vorderradfelge gemacht, mit einer der Gründe, warum er "ehemalig" ist.
Gruss Ingo
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 07:43
von doppelklick
Hallo Carsten,
man muss nur darauf achten, dass die Kupplungsglocke mit den Gummis in der Felge bleibt.
Für den Tipp sollte er dankbar sein.
Wenn er das ignoriert benötigt er hält viiiiiel Zeit und macht damit ein Verlustgeschäft.
Beim nächsten mal wir er dann sicher für eine Anleitung dankbar sein.
Viele Grüße
Thomas
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 08:07
von Helmut
Hallo Carsten,
noch ein Tipp. Der ABS Sensorring darf auf keinen Fall beschädigt werden. Eine kleine Macke reicht und er funktioniert nicht mehr und es wird TEUER
Wenn er es sich nicht zutraut lass es beim

machen.
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 08:55
von Irrlander
Ich habe die Räder bei meinen Ketten-Moppeds immer selbst ausgebaut.
Das mit den Gummis hat schon die XTZ660.
Mit den Kardans der Guzzis musste ich etwas dazulernen. (Das beste ist, die Finger bleiben fast sauber.)
Bei der XT1200 war das einzig neue der ABS-Sensor, aber das ist bei allen neuen Maschinen ähnlich.
Wenn dein Reifenschrauber etwas von Motorrädern versteht sollte er auch mit der XT klar kommen.
Und ich würde ihm trotzdem die Anleitung in die Hand drücken, mit den Worten: "Hier sind die Drehmomente für den Einbau notiert", die müsste er sonst raten oder im Internet suchen.
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 09:39
von EloMaster
Meines Erachtens sollte es für einen Mechaniker mit etwas Hintergrundkenntnissen kein Problem sein das Hinterrad auszubauen.
Meine Räder habe ich zum Saisonbeginn zum Reifenwechseln auch selber ausgebaut. Die Anleitung hier aus dem Forum hat mich bei
der De- und Remontage sehr gut unterstützt

. Im Vorfeld habe ich auch überlegt ob ich die Räder vom Händler montieren
lasse.

Ich habe mich dann doch für die eigene Garage entschieden

. Das Geld, welches ich durch die Montage gespart habe,
wollte ich lieber in Super Bleifrei für die

investieren.
Ich wünsche dir viel Erfolg
Gruß
Dirk
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 11:03
von rubbergum
affentwin hat geschrieben:Den Aus- und Einbau des Rades traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu - war bei meinen vorherigen Motorrädern mit Kette irgendwie einfacher - und auch da war ich bei einer freien Motorradwerkstatt in der Nähe. Der Betrieb ist IMHO kompetent und existiert seit 25 Jahren. Ich habe dort die Reifen selbst angeliefert, die Räder wurden dort aus- und eingebaut und neue Reifen aufgezogen. So weit, so gut.
Hi Carsten!
Beim Ein/Ausbau der Rades fällt gegenüber einem Bike mit Kette das Ausrichten des Rades und das Spannen der Kette weg. Insoferne also einfacher. Wenn du bisher mit deiner Werkstatt bez. Reifenwechsel zufrieden warst, dann bleib dort. Wenn er damit Probleme hat, dann ist er ohnehin der Falsche.
LG, rubbergum
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 12:06
von das Ohr
-rainer gustav- hat den Tip die Dichtung zum Kardan hin mit Fett einzustreichen, so das da kein Dreck hinkommt, scheint mir sinnvoll. Näheres unter -Kardan leckt-
Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 12:22
von Tequila
noch ein anderer Aspekt: wenn man die Räder selber rausnimmt, hat man endlich mal die Zeit und Gelegenheit die Speichen zu putzen, zu kontrollieren, die Innenseiten von Schwinge und Gabelholmen sauber machen, kontrollieren und bei der Gelegenheit schnell noch die Bremsbeläge zu tauschen

Re: Hinterradausbau durch freie Werkstatt oder Yamaha-Händler
Verfasst: Sa 11. Apr 2015, 13:05
von dietmar
Ist denn die freie Werkstatt soviel günstiger als der Yamaha-Händler?
Ich würde wahrscheinlich auf Nummer Sicher gehen und zum Yami-Händler fahren.