Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)
Verfasst: Di 9. Feb 2016, 16:28
Das sehe ich auch so, allerdings sind Aussendruck-Werte von 0 oder 3bar sehr teoretisch, weil kein Motorrad solche Gegenden erreicht.Caschi1967 hat geschrieben: ... Innendruck = Außendruck ist, ist der Reifen genau so platt.
Bei hohem Druck (wohl nur unter Wasser erreichbar, da es keinen solchen Punkt unter NN gibt, der nicht unter Wasser liegt) hält der Reifen länger, als Motor oder Elektrik. Ob der Reifen noch Grip hat, ist eine andere Frage.)
Auch eine Höhe, in der 0 bar herrscht, erreicht kein Motorrad (nämlich 50km über NN. Damit hätte der Reifen dort 4bar, sollte noch funktionieren, allerdings worauf der Reifen noch Grip hat ist eine andere Frage. Und dort fehlt der Sauerstoff für die Verbrennung.) .
In einer Höhe von 5500m über nn hat sich der Luftdruck halbiert, der Reifendruck ist also um 0,5bar gegenüber der Außenluft gestiegen, wenn ich bei NN zuletzt gemessen habe. Das gilt wenn ich die 5500 Höhenmeter ohne Luftdruckanpassung fahre. Um das Auszugleichen muss unterwegs beim Aufstieg erst Luft abgelassen und beim Abstiegt wieder aufgepumpen werden.
Und meine Hochachtung an alle die einen 5500er überfahren, besonders wer 5500 Höhenmeter am Stück schafft.
Reifendruckabweichungen von 0,5bar bemerke ich schon beim Fahren, also prüfe und korregiere ich zwischendurch.
Wer am Toten Meer 2,9bar aufs Hinterrad pumpt und dann nonstop auf den Mt.Everest fährt, hat den Reifendruck um 0,7 bar erhöht. Falls der Reifen diese Strecke schafft, sollte er auch 3,6bar überstehen.
HIer gibt Daten zu Luftdruck in der Höhe.
Die Reifenthemperatur oder ein Nagel hat da mehr Einfluss auf den Reifendruck als die Höhe.