Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

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Helmut
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Helmut »

Irrlander hat geschrieben: Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, es muss auch eine bessere Alternative geben.
Auf der blanken Felge fahren ist sicher schlechter als ein Reifen mit Rissen...
Gut, hätte schreiben können/müssen „bei nächster Gelegenheit“.
Allerdings wenn ich sowas unternehmen würde (was aus verschiedenen Gründen leider nicht mehr geht) hätte ich entweder eine Alternative dabei oder erkundige mich vorher wo es welche gibt.
Wobei ich glaube dass er es gemacht hat.
...
weil einfach ein Metalsplitter oder ein verdrecktes/kaputtes Ventil Luft entweichen läßt,
alle paar Tage prüfe ich den Reifendruck.
Die häufige Kontrolle des Drucks ist auch nicht gerade gut fürs Ventil selber.
Dass hat mir damals mal ein Reifenspezi erklärt und hab schon des Öfteren die Erfahrung gemacht das über ein Ventil nach der Kontrolle Luft entweicht.
Beispiel: Beim jährlichen Wechsel der Reifen Sommer/Winter an 2 PKW´S fülle ich die Reifen (die lagern) auf 3,5 bar. Dabei und bei der Kontrolle beim Wechsel, indem ich meistens Luft ablassen muss, hat sich schon sehr oft ein Ventil verabschiedet. Ein Grund für mich mehr nicht so OFT zu prüfen.
Ferner haben ALLE Reifen, bei Demontage die wieder zur Ruhe ins Sommer/Winterlager kommen, noch den nahezu gleichen Druck.

Zweimal hatte ich zwischenzeitlich an meinem Wagen laut Reifendruckkontrolle Verlust des Druckes.
Einmal ein „Echter“ durch eine Schraube.

Einmal ein „Unechter“ durch einen Kieselstein, der sich ins Profil gesetzt hat. Der Fachmann erkennt dabei dass die Überwachung nicht über Sensoren sondern übers ABS Signal erfolgt. Die Kontrolle des Druckes ergab, ALLE Reifen hatten den gleichen Druck.

Außerdem, bei den Reifenherstellern von dem meine Reifen fürs Motorrad kommen war bis jetzt keiner dabei der zu Druckverlust neigte. Wäre das so würde ich auch diesen Reifen nicht mehr fahren.
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Gruß Helmut
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varabike
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von varabike »

Jetzt mische ich mich auch mal ein.

Dass häufiges Luft kontrollieren dass Ventil beschädigen soll, kann ich nicht bestätigen. Ich habe viele Jahre mit dem Auto Motorsport betrieben. Dabei haben wir den Luftdruck mehrmals am Tag kontrolliert. Bei dem Motorrad prüfe ich in der Regel immer vor der Fahrt bzw. einmal am Wochenende. Ein Ventil ist mir dabei noch nie kaputt gegangen.

Da sich das Fahrverhalten und der Reifenverschleiß bei zu wenig Luftdruck eklatant verschlechtert ist mir persönlich der korrekte Luftdruck sehr wichtig.
Beste Grüße

Volker


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sushi

Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von sushi »

Caschi1967 hat geschrieben: Komplett falsch. Bock die Kiste auf und lass am Hinterrad die Luft ab bis es nicht mehr zischt......dann ist dein Außendruck = Innendruck.
Jetzt kannst du schauen ob das Gewicht des Fahrzeugs die Luft im Innern des Reifens wirklich komprimiert und für den Fahrkomfort sorgt.
Viel Spass wenn du versuchst zu fahren.... :denker:
Hallo

Was ist komplett falsch?
Mein Beispiel bezog sich auf das von Christoph in einer Druckkammer von 3 Bar.

Wenn man die Kiste aufbockt und bei normalem (0m Höhe) Umgebungsdruck das Ventil öffnet strömt die komprimierte (3 Bar) Luft aus dem Reifen bis Innendruck = Aussendruck.
Schlisse das Ventil und du hast 0 Fahrkomfort da ja ein "Platten".
Wenn du die Kiste aufgebockt hast und der Reifen mit Innendruck = Aussendruck gefüllt ist könntest du beim abstellen der Kiste auf den Reifen eine geringe Zunahme des Reifeninnendrucks feststellen, verursacht durch die Beule im Reifen durch das Gewicht des Fahrzeugs.
Damit der Fahrkomfort hergestellt wird braucht man eine "Vorspannung" von 2-3 Bar je nach Gewicht und Fahrbahn.
Ist dieser Reifendruck einmal hergestellt ist es egal ob nun auf 0m oder auf 5000m Höhe.
Der Innendruck wird durch den Reifenmantel und nicht den Aussendruck gehalten.
Der Reifenmantel wird sich kaum messbar ausdehnen wenn der Aussendruck sinkt.
Im Gegensatz zu einem Schlauch oder der Pet-Flasche die auf dem Pass geschlossen wurde und im Tal platt ist.

gruss sushi
Caschi1967

Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Caschi1967 »

Und wenn du damit in eine Druckkammer gehst so das Innendruck = Außendruck ist, ist der Reifen genau so platt. Es ist egal ob es 1bar oder 3bar sind. Wenn Innendruck gleich Außendruck werden die, die Karkasse stabilisierenden, Kräfte aufgehoben.
Yeti
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Yeti »

Helmut hat geschrieben: Ich fahr nicht zum Mond und auch nicht in 8000m Höhe
Sag mal, hast Du junger Hupfer keine Ziele mehr :?: Das ist ja erschreckend :)
Helmut hat geschrieben:Beispiel aus der Vergangenheit, Abfahrt Osterath, kalte Reifen, Druck 2,7+3,0, Nach etwa 1000km in Sölden geprüft, ca. 1400m höher 2,7+ 3,0 Nach 4000 km Zuhause 2,6+2,9. Die Reifen waren immer kalt ......
Darin sehe ich meine Meinung bestätigt, daß die Luftdruckprüfer den Absolutdruck da drin messen und daß sie den Umgebungsdruck "nicht kennen".
Helmut hat geschrieben:Seitdem wird vor einer größeren Tour gemessen und gut ist
Besonders bei längeren Strecken messe ich täglich. So korrigiere ich die Druckdifferenzen durch Temperaturänderung und kann einen Hinweis bekommen, ob durch einen Schaden ein Leck entstand. Merke ich das erst im ersten Kreisverkehr, so kann es schon teuer werden.

Grüße, Yeti.
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varabike
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von varabike »

Hallo Yeti,

"Besonders bei längeren Strecken messe ich täglich. So korrigiere ich die Druckdifferenzen durch Temperaturänderung und kann einen Hinweis bekommen, ob durch einen Schaden ein Leck entstand. Merke ich das erst im ersten Kreisverkehr, so kann es schon teuer werden."

Da haben wir ja mal eine Gemeinsamkei :-) :daumen: t. Noch so ein Luft- und Reifenfetischist. :bier:
Beste Grüße

Volker


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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Yeti »

Hallo Christoph,

ich stimme weitestgehend mit sushis Meinung überein.
Christoph hat geschrieben:Also wenn man um einen normal befüllten und dichten Reifen herum die Luft bis zum absoluten Vakuum absaugt, dann dehnt sich das Ding immer weiter aus und platzt irgendwann
Das bestreite ich folglich. Um uns herum herrscht - jetzt mal ohne Kommagedöns - 1 Bar Luftdruck, gleichzeitig 1 Bar Absolutdruck. Da hinten in dem schwarzen Gummi messen wir 2,9 Bar Überdruck entsprechend 3,9 Bar Absolutdruck. Packst Du dieses Rad in eine Kammer und saugst diese auf 0 Bar, falls das gelingt und die Kammer nicht implodiert, dann ist das für den Reifen, als wenn er bei Umgebungsdruck auf 3,9 Bar gepumpt würde. Ich meine, daß er das locker aushält und seine Ausdehnung kaum meßbar gering sein wird. Der Quotient Innen- zu Außendruck spielt dafür keine Rolle.
Christoph hat geschrieben:Die Fahreigenschaften werden dadurch bestimmt, unter welcher Spannung/Dehnung das Gummi steht, was wiederum in erster Linie vom Druckunterschied abhängt und nicht von dem absoluten Innendruck
Jedem ist klar, daß die Einfederung des Reifens ganz wesentlich vom Luftdruck da drin abhängt. Dazu kommt noch die Steifigkeit der Karkasse. Ich betrachte daher Karkasse plus enthaltenem Luftpolster als Gesamtfeder. Dieser Feder ist es gleich, bei welchem Umgebungsdruck sie arbeiten muß: Beim Überfahren eines Hindernisses wird das Luftpolster etwas komprimiert und die Karkasse etwas in die Breite gedrückt. Würde sich daran bei 0,2 bar oder aber bei 2,0 bar Umgebungsdruck etwas ändern, vor allem da es ja nur um geringe Verformungen geht ? Ich glaube es nicht. Bitte berichte uns von Deinen Touren, wenn Du
Christoph hat geschrieben:auf dem Mond mit 3 bar herumfährst
Felix Baumgartners Ballon hat mit Sicherheit erstens eine weit weniger stabile "Karkasse" als unsere Reifen, dafür zweitens einen vielfach größeren Innendurchmesser, so daß schon geringfügig höherer Innendruck dramatisch höhere Kräfte > Spannungen auf die Hülle bringt.

Ich verdrücke mich jetzt, Yeti.
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Yeti »

Caschi1967 hat geschrieben:Und wenn du damit in eine Druckkammer gehst so das Innendruck = Außendruck ist, ist der Reifen genau so platt. Es ist egal ob es 1bar oder 3bar sind. Wenn Innendruck gleich Außendruck werden die, die Karkasse stabilisierenden, Kräfte aufgehoben.
Du stellst ja tolle Theorien auf. Wenn Du außen und innen gleichen Druck von 3 bar hast, dann ändert das nichts daran, daß Du beim Zusammendrücken den Druck innen in gleichem Maß erhöhen mußt, als wenn außen 1 Bar herrscht.
Yeti.
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Helmut
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Helmut »

@ Volker und Yeti
Ihr beiden Reifenfetischisten ;) , was soll das tägliche Prüfen denn bringen?
Bei so einigen Touren hatte ich auch solche Spezies dabei, die wollten nur ihr Gewissen beruhigen.
Bei anderen Touren wurde dagegen überhaupt nicht während der Tour geprüft, auch nicht von Forumsmitgliedern. Vielleicht machen sie es ja jetzt.
Ein angenommenes Beispiel, ihr prüft am Morgen den kalten Reifen, egal ob Tanke oder eigener Prüfer. Alles OK ,fahrt euch nach 10 Metern einen Nagel (oder ähnliches) in den Hinterreifen und verliert dadurch schnell aber nicht schlagartig Luft. Im nächsten Kreisel ……..
Nicht falsch verstehen, ich überprüfe beim Motorrad ab und an auch den Luftdruck und dank eigenem Kompressor kann ich auch wenn nötig auffüllen. War`s bis jetzt aber nicht. Nur wenn ich den Reifenfüllmesser (ja das Ding heißt so) schief angesetzt hab musste da was rein.
Beim Auto so gut wie nie, aus schon geschriebenen Gründen.
Aber wie ist es so schön, jeder so wie er es für RICHTIG hält, denn falsch kann dieser Kontrollfetischismus ja auch nicht sein. ;)

Hoffentlich können wir ALLE bald wieder fahren. Hier geht´s zurzeit nur mit Schnorchel :engel:
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Gruß Helmut
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Re: Riss im Hinterrad (Heidenau K60 Scout)

Beitrag von Yeti »

varabike hat geschrieben:Da haben wir ja mal eine Gemeinsamkeit. Noch so ein Luft- und Reifenfetischist
:-) und was für einer, vom Rennrad bis zum Auto :winken:

Mal eine Gemeinsankeit ? Mir war garnicht bewußt, daß wir uns sonst so uneinig sind :o
Gruß, Yeti.
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