Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

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horscht
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Re: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

Beitrag von horscht »

Und trotzdem frage ich mich, warum dann die VStrom das Problem nicht hat, bei identischer Felge. Reißt der 1200er vielleicht zu dolle an den Speichen und wurde deshalb künstlich eingebremst? Ich fand die Erklärungen von Yamaha dazu noch nie ganz nachvollziehbar, wenn ich ehrlich bin. Im Gegenzug empfinde ich den Bumms meiner entkorkten DP01 als echt heftig und würde mich nicht wundern, wenn das für die V-Strom 1000 entwickelte Radkonstrukt hierfür ggf. unterdimensioniert wäre.

Wie seht ihr das?
Gruß,
Horst

Seit 30 Jahren unfallfrei auf TS 150, ETZ 150, ETZ 251, CB SevenFifty, GSX1100G, DR 650 SE, R100GS, ZRX1100, R100R, ETZ 250 Gespann, GN 400, K100RS 16V, XTZ750, XT1200Z
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Südwestpfälzer
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Re: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

Beitrag von Südwestpfälzer »

Ja, ist schon spaßig... wenn man "V-Strom Speichenprobleme" googelt, findet man lediglich das XT 1200 Forum! Aber keinerlei Hinweise auf die V-Strom :hirn:

Als ich mein neues ST-Hinterrad ohne montierte Bremsscheibe und ohne Reifen erstmals in der Hand hielt dachte ich: boah... das ist ja federleicht! Daran zerren nun tatsächlich 112PS und das hält sogar mit Sozia und vollem Gepäck? Und das auch bei mir sogar entkorkt....

Früher konnte ich nie verstehen, wenn sich jemand eine Großenduro mit Gussfelgen zugelegt hat. "Auf sowas gehören doch Speichenfelgen und sonst nix" war immer meine Meinung gewesen. Inzwischen denke ich da etwas anders...
Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz
Michael
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doppelklick
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Re: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

Beitrag von doppelklick »

Die große V-Strom hat ja hinten auch eine Doppelstegfelge. :denker:
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Yeti
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Re: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

Beitrag von Yeti »

Südwestpfälzer hat geschrieben: Mi 12. Jan 2022, 10:51 Menze hat ein ganz gutes Video zur Speichenproblematik gemacht, mit dem auch Nichtschrauber etwas anfangen können
Aus diesem schwierigen Thema hielt ich mich bis jetzt raus, aber da finde ich meine Auffassung wiedergegeben und finde es unmißverständlich und ernüchternd zugleich, was der gute Mann da sagt: Zusammengefasst heißt es, daß man selbst außer "Abklingeln" der Speichen nichts tun kann. Das "Nachziehen", ob mit 5 oder 6 Nm, das bewegt den Nippel am gebrauchten Rad nicht.

03:55 – „Wenn Speichen gebrochen oder die Gewinde nicht mehr gängig sind, kommt man um einen neuen Speichensatz nicht mehr herum.“
07:47 – Pflege: „Speichengewinde ölen. Mindestens zweimal im Jahr einen Schuß Öl an die Speichennippel geben. Sonst sieht das so aus: Da rieselt der Roststaub auch schon raus. Das ist nicht gut für das Nachzentrieren.“ und
08:42 – „Das Zentrieren der Räder ist dann natürlich nur möglich, wenn die Gewinde noch gängig sind.“

Es gibt ja immernoch "Experten", die gegen jede Schmierung von Radschrauben auch am Auto sind. Dann steht unter der Rechnung "Nach 50km Schrauben nachziehen" :roll: . Ich sage Schrauben mit einem öligen Lappen abwischen, man kommt wieder in die Nähe vertretbarer Reibverhältnisse und alles ist gut.

An einer Stelle habe ich einen Einwand: 05:00 – „Höhenschlag können wir vergessen, weil der Reifen auch einen Höhenschlag hat und das alles verfälschen würde.“ – Der Höhenschlag ist bei teureren Reifen gering. Man kann aber durchaus den Höhenschlag der Felge an deren Innen-Ø prüfen. Die Querschnittstoleranz des Strangpreßprofils ist in diesem Zusammenhang vernachlässigbar, da im ± 0,1 mm-Bereich.

Jetzt bin ich das los :) . Gruß, Yeti.
Meine Moppeds: Zündapp DB200; BMWs: R69S - R100 - R100CS - R100GS > HPN-Sport - K1; Yammis: FZS1000; XT1200Z; Tracer900-GT
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Südwestpfälzer
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Re: Wie zufrieden seid Ihr mit dem Rundlauf Eurer Räder?

Beitrag von Südwestpfälzer »

So, meine 3 Räder der ST sind inzwischen vom Menze zurück. Alle laufen nun deutlich runder als zuvor, wenngleich für mich noch längst nicht perfekt. Weiterhin kein Vergleich zum Gussrad :roll:

Vermutlich ist mein Anspruch hier einfach ein wenig zu hoch. Mir fehlt da auch der Vergleich zu anderen Speichenrädern.

Neue Bridgestone T31 habe ich heute montiert und gewuchtet. Unglaublich hart ist der T31, meine Montiermaschine hatte richtig zu kämpfen. Der CTR3 war deutlich geschmeidiger zu montieren gewesen.

Einbau folgt morgen. Probefahrt leider erst ab März wieder möglich.

Bin mal gespannt, ob ich einen Unterschied bemerken werde. Vermutlich erst bei höherem Tempo, wenn überhaupt.
Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz
Michael
(XT 1200 ZE, DP04)
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