Rückfahrhilfe am Motorrad

Selbstgemachte Reparaturen und Umbauten
Benutzeravatar
Reinhard
Beiträge: 222
Registriert: Mi 15. Jun 2016, 14:35
Erstzulassung: 2016
Km-Stand: 23716
Modell: DP04
Wohnort: 92260

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von Reinhard » Mi 22. Aug 2018, 20:13

Hallo Jonny,

meine PN an Dich von diesem Rechner hat vermutlich nicht funktioniert.
Geh doch mal auf die Internetseite von Költgen GmbH Krefeld.
Vielleicht haben die eine Lösung?
Schöne Grüße
Reinhard

Vespa 150T4, Honda CB 250 G, Honda CM 450, Suzuki GSX1100G, Suzuki GSX1100F, Yamaha FJR 1300 A RP11, Yamaha XT 1200 Z DP04

Yeti
Beiträge: 1411
Registriert: Mo 7. Jul 2014, 16:45
Erstzulassung: 2013
Km-Stand: 48875
Modell: DP01
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von Yeti » Mi 22. Aug 2018, 22:08

Udo-IT hat geschrieben:
Mi 22. Aug 2018, 18:54
Dann schreib doch mal, wie sowas aussieht. Wir lernen gerne dazu.
Motoren werden in der Werkstatt ausschließlich in Laufrichtung gedreht, grundsätzlich :!: . Nur in dieser Richtung läuft im Motor alles funktionsgerecht ab, bis hin zur Ölpumpe. Waren es 5° zu viel, dann eben nochmal 715°, damit die gewünschte Position erreicht wird. Wegen dieses grundsätzlichen Vorgehens kann ich auch kein Beispiel der Folgen zeigen. Man will damit etwas vermeiden:

Dreht man gegen die Laufrichtung, so wird die Kette mit Last über die Spannschiene gezogen, der in diesem Fall öldrucklose Kettenspanner geht auf Anschlag zurück. Das eigentliche Zugtrum der Kette wird geschoben und bekommt Lose. Das ist eine Voraussetzung, daß sie über einen Zahn des oder der Kettenräder springen kann. Dann sind beim Wiederstarten des Motors die Steuerzeiten zu früh, und die Einlaßventile berühren den Kolben, was mit viel Kraft erfolgt. Dann ist vieles möglich, auf jeden Fall gibt es Schrott. Als Einfachstes wird das Ventil krumm, kann weder schließen noch in die Führung tauchen. Es kann der Kolben brechen usw. Wenn Drehzahl im Spiel war, dann sieht unter Umständen das Pleuel hinterher
so
19860524-Pleuelkunst.JPG
aus. In diesem speziellen Fall war "nur" ein Ventil abgerissen.

Yeti.
Meine Moppeds: Zündapp DB200; BMWs: R69S - R100 - R100CS - R100GS > HPN-Sport - K1; Yammis: FZS1000; XT1200Z

Benutzeravatar
oli772
Beiträge: 287
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 16:32
Erstzulassung: 2015
Km-Stand: 10000
Modell: DP04
Wohnort: Burgthann

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von oli772 » Do 23. Aug 2018, 01:03

ist das vllt ein ansatz für das problem?
https://www.youtube.com/watch?v=hhqGUA2k7gE

es gibt auch nen kit zum umrüsten.
https://catalog.zodiac.nl/de/catalog-de ... big-twins/
um das entsprechende model müsstet ihr euch kundig machen
Grüßlä aus lebkoungcity

Scharz Matt is bund genug!

CBR 600 F , Transalp , CBF 1000 , XT 1200 ZE

Udo-IT
Beiträge: 138
Registriert: Sa 27. Feb 2016, 06:37
Erstzulassung: 2016
Km-Stand: 20000
Modell: DP04
Kontaktdaten:

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von Udo-IT » Do 23. Aug 2018, 10:34

@ Yeti
Danke für Info
Mit dem Anlasser kam ich nur drauf, da BMW es mal so ähnlich an der k1200 umgesetz hat.
@ Jalla
Falls es um eine Bmw mit Kardan geht, schon mal bei "Wolfgang Kayser Motorradmotoren" angefragt ? Bei denen weiss ich, dass sie Getriebe auf Rückwärtsgang umbauen. Erst letztens eine ältere GS in Bardolino damit gesehen.
Ich würde mich gern mit Ihnen auf geistiger Ebene duellieren, aber wie ich merke sind Sie unbewaffnet.

Yeti
Beiträge: 1411
Registriert: Mo 7. Jul 2014, 16:45
Erstzulassung: 2013
Km-Stand: 48875
Modell: DP01
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von Yeti » So 26. Aug 2018, 18:22

Udo-IT hat geschrieben:
Do 23. Aug 2018, 10:34
Mit dem Anlasser kam ich nur drauf, da BMW es mal so ähnlich an der k1200 umgesetzt hat.
An der K1200 ? Ich erinnere mich nur dran, daß die K1600 bei Serienbeginn keine Rückfahrhilfe hatte, im Gegensatz zur Goldwing, zu
der sie im Wettbewerb steht. Ich fand das damals sehr schwach für so ein Gerät, an dem ich es für notwendig halte, da sie schwer ist
und ein Komfortmopped sein soll.
Spaßeshalber habe ich mal bei HD nachgeschaut bei der 2018er Ultra Limited, nicht gerade ein Billigmopped. Dort habe ich zumindest
nichts über eine Rückfahrhilfe gefunden, auch schwach, entweder von HD oder von mir ;) .
Für diese dicken Eisen wäre eine Rückfahrhilfe m.E. notwendig. Eine nachträgliche brauchbare Lösung halte ich allerdings für Utopie.
Das ist nur meine Meinung, also nicht schimpfen. Man macht sich allgemein keine Vorstellung, welchen Aufwand Fahrzeughersteller
mit der Erprobung der Komponenten betreiben. Nur mal eben so geht garnichts.

Grüße, Yeti.
Meine Moppeds: Zündapp DB200; BMWs: R69S - R100 - R100CS - R100GS > HPN-Sport - K1; Yammis: FZS1000; XT1200Z

Benutzeravatar
Norton
Beiträge: 1134
Registriert: Mi 13. Nov 2013, 10:35
Erstzulassung: 2014
Km-Stand: 46000
Modell: DP01
Wohnort: Südweststeiermark

Re: Rückfahrhilfe am Motorrad

Beitrag von Norton » So 26. Aug 2018, 22:34

Soviel ich mich erinnern kann, hatte meine K1200LT eine Rückfahrhilfe, die über
den Startermotor angetrieben wurde. Ähnlich der Goldwing mußte auf der linken
Seite ein Hebel umgelegt werden und dann der Anlasserknopf gedrückt. Hat gut
funktioniert...
pict00020789.jpg
Gruß Michael
Victoria Bergmeister.....XT1200 DP01

Antworten

Zurück zu „Schrauber-Ecke“