lockere oder verlorene Speichen?

Jaufenspass
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Jaufenspass » Do 25. Jan 2018, 11:48

Ich erkenne es selbst....... wenn ich so alle 5.000 km meine Speichen prüfe, muss ich immer welche leicht nachziehen.
Das bezieht sich nur auf die hintere Felge. Vorne ist meist alles ok.

Also es ist schon wichtig immer früh genug zu kontrollieren ..... haben die Speichen einmal mehr Spiel dann haben die Speichen logischerweise noch mehr Raum sich zu lockern. :daumen:
Aber nun die Frage, was hat Yamaha bisher getan ? Nichts !
An der Triumph Tiger 1200 ist zwar hinten die gleiche Felge verbaut, aber halt doppelwändig. Also Yamaha, handeln !!!

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Franki
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Franki » Do 25. Jan 2018, 12:26

ich meine, die Triumph Explorer-Fahrer bevorzugen eher die Gussradvariante statt der Drahtspeichen-Version. Der Geradeauslauf soll wohl besser sein. Die Konstruktion ist ja die gleiche, also Nippel innen an der Nabe, die gekröpfte Speichenseite außen am Felgensteg. Der Hersteller ist aber nicht D.I.D. wie bei der :xt12: Und bei der Honda Crosstourer werden wohl auch ganze Räder wegen Unwuchten getauscht, bei der neuen Afrikanerin wegen Oberflächenkorrosion an den Speichen...

Mein Speichenspezi hat mir erklärt, dass die :xt12: -Felge aus einem Stück gefertigt ist. Konventionelle Drahtspeichenräder dagegen werden ja gewalzt und die Enden verschweißt. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass das Material steifer ist. Bisher habe ich bei mir keine Auffälligkeiten. ;)

Grüße
Franki

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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Leone blu » Do 25. Jan 2018, 15:40

Yeti hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 10:55
... ...
Im übrigen kann man an der Suzuki V-Strom die gleiche "Fehlkonstruktion" wie an der :xt12: erkennen.

...

Grüße, Yeti.
Das war mein erster Gedanke, als die XT-Modelle der V-Strom auf den Markt kamen. Die Felgen sehen auf den ersten Blick absolut baugleich aus, auch die Raddimensionen der Stroms sind ja gleich.

Im V-Stromforum wird aber nix über Speichenprobleme berichtet - auch keine Einzelfälle. Entweder sind die XT-Modelle noch nicht lange genug im Markt oder es gibt nicht genügend Abnehmer dafür. Denn das Fahrerprofil der meisten V-Stromer ist nicht viel anders als bei uns hier.

Ciao, R.
Ich freue mich, wenn's draußen regnet - denn wenn ich mich nicht freue, regnet's auch...
(Karl Valentin)

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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von laichy » Do 25. Jan 2018, 19:13

Kann ich nicht erkennen.
Hinten wie vorne mit Doppelsteg!

Vllt bei der 650 und das ist ja dann nicht vergleichbar kritisch wie die ST
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Franki » Do 25. Jan 2018, 20:29

Ist dann ja so wie bei der Explorer Spoke oder den neueren XCx von Triumph. Ob der Doppelsteg hinten wirklich notwendig oder stabiler ist ? :cry:

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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Yeti » Do 25. Jan 2018, 21:15

laichy hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 19:13
Kann ich nicht erkennen. Hinten wie vorne mit Doppelsteg! Vllt bei der 650 und das ist ja dann nicht vergleichbar kritisch wie die ST
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Yeti hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 10:55
Im übrigen kann man an der Suzuki V-Strom 650 die gleiche "Fehlkonstruktion" wie an der :xt12: erkennen
Das dritte Bild von der V-Strom 650 stammt von der Intermot 2014. Ob die "nicht vergleichbar kritisch" ist, das weiß ich nicht, könnte es auch nur meinen. Ich weiß z.B. nicht ob die Speichen oder die Felgenstegdicke oder der Felgenwerkstoff bei V-Strom 650 und :xt12: gleich sind.
Yeti.
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Etti » Fr 26. Jan 2018, 13:12

Hallo allerseits,

seit meinem "Neuaufbau" in 2016/17 fahre ich vorne die Felge der Suzuki Vstrom 650, mittlerweile seit fast 6.000 km ohne weitere Probleme. (Ich hatte vor meinem Crash keine Speichenprobleme wie Speichenrisse oder Felgenausbrücke, die Speichen wurden nur auf den ersten 5000 km vereinzelt und nur vorne nachgezogen, hinten waren und sind sie bislang ok.)
Die Vorderradfelge hat exakt die gleiche DID-Herstellerkennung wie die originale von Xamaha (ergo sollten auch alle technischen Daten exakt die gleichen sein, oder täusche ich mich?)
Unterschiede sehe ich nur beim Preis: der Yamaha Inklusiv-Ersatzteilpreis lag seinerzeit bei über 1.000 € nur für den Felgenring, der der Suzuki bei ca. 350 € ...
Man denke sich was immer man wolle ...

LG

Etti
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Yeti » Fr 26. Jan 2018, 16:12

Franki hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 20:29
Ob der Doppelsteg hinten wirklich notwendig oder stabiler ist ?
Wir reden ja hier von Speichenbrüchen, oder irre ich mich ? Deswegen frage ich mich, was der Doppelsteg mit der Haltbarkeit der Speichen zu tun haben soll. Die Stege versteifen m.E. nur die Felge. Als gehässiger Mensch könnte ich nun sagen, da haben sie für das abgebildete Mopped Schiß gehabt > ein "Angststeg" für die Felge ;) , denn solche Stege findet man nur für die Speichenbefestigung.

Dieser "Angststeg" macht in der Fertigung m.E. Umstände: Wenn das gerade Strangpreßprofil zur Felge gebogen wird muß der Steg sicher seitlich gestützt werden, damit er nicht ausbeult. Das stelle ich mir beim Doppelsteg schwierig vor.

Grüße, Yeti.
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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von Franki » Fr 26. Jan 2018, 17:09

wie ich oben schrieb, werden diese Felgen nicht gewalzt oder Teile davon gebogen, sondern aus einem Stück gearbeitet - so hat es mir mein Speichen-Pabst verklickert. Nach der Bearbeitung durch Drehen/Fräsen, wie auch immer, müssen die Felgen natürlich noch geglüht werden, um ein einheitliches Gefüge zu erlangen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich bin aber weder Metallurg noch Fertigungsingenieur :winken: Ein aufwändiges Verfahren, aber anscheinend ja üblich, zumindest in Japan.

Grüße
Franki

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Re: lockere oder verlorene Speichen?

Beitrag von juergen007 » Fr 26. Jan 2018, 17:13

Wenn 1000 Motorräder mit Speichenrädern ausgeliefert werden und 3 verlieren welche oder die Felge ist gar in Mitleidenschaft wird das wohl eher etwas mit Zuliefererqualität zu tun haben.

Denn Yamaha fertigt diese nicht selber, wie bereits geschrieben.

Jetzt nützt es nix zu sagen "hatte nie Probleme mit Speichenrädern " da wird der Betroffenen nur k.......

Mir ist bei 1000 schon eine zu viele wenn sie diese Probleme aufweisen sollte.
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