Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

TenereTourer
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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von TenereTourer » Di 18. Aug 2015, 10:11

juergen007 hat geschrieben:
Bluefox hat geschrieben:Ich befürchte, hier werden jeweils Äpfel mit Birnen verglichen. Die genannten Motorräder unterscheiden sich deutlich, dadurch liefert die MOTORAD-Testtabelle kaum brauchbare Ergebnisse. Man muss in diesen Tests dann immer zwischen den Zeilen lesen.,um für einen selbst brauchbare Informationen zu finden. :hirn:
Man kann auch einen Kombi mit einem SUV vergleichen.....

Eine Caponard würde gerne Reiseenduro sein. Ist sie genauso wenig wie eine Multistrada oder Kawasaki Versys. Insofern sind solche Tests für mich ohne jede Relevanz und das gedruckte Papier kann man sich sparen.
Na ja, die Bezeichnung "Reiseenduro" darf man in Verbindung mit diversen Tests nicht so eng auslegen, wurde ja sogar die Yamaha Tracer und die MV Agusta Veloce auch schon mal als Reiseenduro in einschlägigen Tests bezeichnet.

Aber die Caponord ist, wenn man die...enduro mal weg läßt und den Schwerpunkt eher auf Reise setzt, ein hervorragendes, super bequemes Reisemotorrad und reiht sich damit in die schon genannten Modelle wie Multilala, Versys usw. ein.

Ich bin sie mal Probe gefahren und ich muß sagen, sie hat ein mindestens so bequemes Sofa wie die :xt12: , die Ergonomie passt ausgezeichnet, ist also für die lange Reise hervorragend gerüstet, soweit passt der Vergleich zur Dicken schon, ....der Kardan fehlt halt, wie bei anderen Modellen auch,
aber ansonsten, warum nicht vergleichen.

Alle anderen Modelle und Vergleiche sind eh durchgekaut, ...schaun wir mal, wie die beiden im Vergleich aussehen.
Gruß
Günter

Bluefox
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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Bluefox » Di 18. Aug 2015, 22:02

Hallo Günter,

ich will nicht die Aprilia Caponord schlecht machen!

Für mich ist das Problem die Motorrad-Punktetabelle, weil z.B. ein Kardanantrieb nur bei der Wartung im Alltag und bei den Unterhaltskosten Pluspunkte bringt, ansonsten bringt er nur Nachteile durch Mehrgewicht und Leistungsverlust, was zum Punktabzug in vielen Kategorien führt, bei einer Reiseenduro ist der Kardanantrieb aber durchaus sinnvoll, oder?
Wenn man ein Motorrad sucht, was Alles ein bisschen kann, aber nichts Spezielles richtig gut, nur Dank hilft einem diese Tabelle und damit die finale Wertung.
Wenn MOTORRAD die bessere Reiseenduro sucht, dann darf sie diese Tabelle nicht verwenden!

Deswegen bleibe ich bei den "Äpfeln und Birnen"! Guten Appetit! :essen:

Zum Thema "und am Ende gewinnt BMW":
Das passiert dadurch, weil BMW gezielt seine Modelle auf Allround-Konzepten aufbaut und davon ausgeht, dass die Kunden im Durchschnitt nicht mehr als 5000 km im Jahr fahren, dass ermöglicht BMW erst den Leichtbau, mit dem sie die meisten Vergleichstests gewinnen.

Wie heißt denn das Schwestermodell unserer geliebten Yamaha :xt12: ? :denker:
Es gibt zwar Gleichteile mit anderen Modellen, letzten Endes ist die :xt12: aber ein völlig eigenständiges Modell, weil Yamaha eine große Reiseenduro entwickeln wollte und nicht eine hochgelegt FJR 1300. Das Mehrgewicht unserer :xt12: gegenüber der BMW R 1200 GS resultiert mit Sicherheit aus stabileren und damit auch zwangsläufig schwereren Lagern und Wellen, weil sie auf lange Haltbarkeit ausgelegt ist, was ja in Dauertests bewiesen und in diversen Foren bestätigt wurde.
Gruss und gute Fahrt

Martin

TenereTourer
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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von TenereTourer » Mi 19. Aug 2015, 13:21

Bluefox hat geschrieben:Hallo Günter,

ich will nicht die Aprilia Caponord schlecht machen!

Für mich ist das Problem die Motorrad-Punktetabelle, weil z.B. ein Kardanantrieb nur bei der Wartung im Alltag und bei den Unterhaltskosten Pluspunkte bringt, ansonsten bringt er nur Nachteile durch Mehrgewicht und Leistungsverlust, was zum Punktabzug in vielen Kategorien führt, bei einer Reiseenduro ist der Kardanantrieb aber durchaus sinnvoll, oder?
Wenn man ein Motorrad sucht, was Alles ein bisschen kann, aber nichts Spezielles richtig gut, nur Dank hilft einem diese Tabelle und damit die finale Wertung.
Wenn MOTORRAD die bessere Reiseenduro sucht, dann darf sie diese Tabelle nicht verwenden!

Deswegen bleibe ich bei den "Äpfeln und Birnen"! Guten Appetit! :essen:

Zum Thema "und am Ende gewinnt BMW":
Das passiert dadurch, weil BMW gezielt seine Modelle auf Allround-Konzepten aufbaut und davon ausgeht, dass die Kunden im Durchschnitt nicht mehr als 5000 km im Jahr fahren, dass ermöglicht BMW erst den Leichtbau, mit dem sie die meisten Vergleichstests gewinnen.

Wie heißt denn das Schwestermodell unserer geliebten Yamaha :xt12: ? :denker:
Es gibt zwar Gleichteile mit anderen Modellen, letzten Endes ist die :xt12: aber ein völlig eigenständiges Modell, weil Yamaha eine große Reiseenduro entwickeln wollte und nicht eine hochgelegt FJR 1300. Das Mehrgewicht unserer :xt12: gegenüber der BMW R 1200 GS resultiert mit Sicherheit aus stabileren und damit auch zwangsläufig schwereren Lagern und Wellen, weil sie auf lange Haltbarkeit ausgelegt ist, was ja in Dauertests bewiesen und in diversen Foren bestätigt wurde.

Welche Marke das bessere Konzept hatbzw. welches Modell mir am besten taugt, da kann man sich schon etwas an den Tests orientieren, soll aber nicht heißen, das dies die eigenen Erfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes ersetzen kann. Aus den Motorradtests geht j a eindeutig hervor, und das schon über Jahre, das die Tenere eine Super Reiseenduro ist, die Ergonomie ist bisher, wenn man mal der BMW ADV absieht, unerreicht.
Sie ist halt ein wenig gutmütig, aber mit einem super stabilen komfortablen Fahrwerk, aber dies alles reicht eben nicht, den Gruppensieger zu machen.

Und genau diese Eigenschaften erkenne ich überwiegend in den Tests wieder. Ich fahre, so mal so nebenbei erwähnt, die neue GS 1200 LC seit Anfang 2014 und ich muß sagen, jawohl, die BMW ist agiler, lenkt leichter ein, hat mehr Dampf und keine Drosslelung in den unteren Gängen, ich finde mich bei vielen Dingen, die in Motorrad angesprochen werden, in der Praxis beim Fahren der GS wieder.
Die 20 kg. Unterschied sind beim Rangieren auch zu spüren, die Dicke ist halt schwerer (...und beide haben Kardan).

Wenn ich die beiden Motorräder aber miteinander Vergleiche, was den äußeren Eindruck angeht, da habe ich auch das Gefühl, das die :xt12: von der Anmutung und Optik her das solidere Motorrad ist.

Was der Dicken bisher immer immens viele Minuspunke eingebracht hat, ist die unsinnige Drosselung in den unteren Gängen. Und diese Drosselung habe ich mehrfach schmerzlich dieses Jahr in den Alpen und Schwarzwald bemerkt. Würde ich öfter zu zweit fahren und würde in den Bergen wohnen, hätte ich mir dieses Motorrad mit der Drosselung nicht gekauft. Im Flachland oder in den Mittelgebirgen merkt man si die meiste Zeit nicht, aber in den Bergen mitunter schon sehr extrem.

Hätte die Dicke diese unsinnige Drosselung nicht, würde sie sich bei den Zulassungsstatistiken auf anderem Niveau befinden.

Suzuki hat dieses Manko mit der neuen V-Strom erkannt und ist dabei, neue ECU an die Kunden,die noch eine gedrosselte Variante gekauft haben, auf Anfrage auszutauschen. Das ist zwar eine späte Einsicht, aber besser spät wie nie. Yamaha sitzt dieses Thema einfach aus und verkauft wahrscheinlich weltweit genügend von den :xt12: s, sonst würden sie reagieren.

Hier in Deutschland wird sie weiter mehr ein Schattendasein führen und mehr von denjenigen Usern geschätzt werden, die den Schwerpunkt ihrer Kaufentscheidung eben auf REISE und ein bischen ENDURO legen.

Und, obwohl ich meine jetzt verkauft habe (Ich habe Sie dieses Jahr auf 14000 LangstreckenKM bewegt), sage, was das THEMA Reise angeht, da kann ihr so schnell kein anderes Modell das Wasser reichen, die Ergonomie empfinde ich als angenehmer wie auf der BMW 1200 GS LC
Gruß
Günter

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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Zörnie » Mi 19. Aug 2015, 14:23

@ Günter

:daumen:

P.S. Bis auf den letzten Absatz mit der verkauften :xt12:
Zuletzt geändert von Zörnie am Mi 19. Aug 2015, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Ich glaube an die heilende Kraft und tiefe Weisheit von "Scheiss drauf".

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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Helmut » Mi 19. Aug 2015, 14:24

TenereTourer hat geschrieben:
Und, obwohl ich meine jetzt verkauft habe (Ich habe Sie dieses Jahr auf 14000 LangstreckenKM bewegt), sage, was das THEMA Reise angeht, da kann ihr so schnell kein anderes Modell das Wasser reichen, die Ergonomie empfinde ich als angenehmer wie auf der BMW 1200 GS LC
Günter, dann hätte ich die BMW gleich mit verkauft und mir eine 14er :xt12: gekauft.
Da ist die Drossel, so mein Eindruck, nicht so stark ausgeprägt.
Zur Not noch entkorkt, obwohl ein Forumsmitglied der sie entkorkt hat fährt mir auch nicht weg. :engel:
Und zum HIFAKO kommst du dann wieder mit einer :xt12: ;)
Meine Moppeds: Alles Hondas CB 500f>CB400N>CB750f>CB900f>VFR 750f>
Yamaha FZS1000>XT1200(DP01)>MT 09 Tracer>XT1200ZE(DP04)

Gruß Helmut

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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von varabike » Mi 19. Aug 2015, 15:17

Es ist schon interessant, dass wir hier auf 2 Seiten und etlichen Posts einen Vergleichstest diskutieren, der noch gar nicht veröffentlicht ist. :lol:
Beste Grüße

Volker


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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Christoph » Mi 19. Aug 2015, 15:23

... und nachher wird das nur eine halbe Seite mit dem oberflächlichen Fazit "beide okay" :denker:. Aber gut, es ist nun mal Sommerloch...

Schöne Grüße
Christoph
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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Irrlander » Mi 19. Aug 2015, 18:33

Christoph hat geschrieben:aber gut, es ist nun mal Sommerloch...
Meinst Du unser Sommerloch, oder das bei MOTORRAD?
unterwegs ..,um fremde Welten zu entdecken...und neue Zivilisationen
____________________________________________________________
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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von juergen007 » Do 20. Aug 2015, 13:06

Das typische Sommerloch der Verlage. Den Kindergarten "was ist eine Enduro" lasse ich mal weg und habe gar nix gegen Caponard und Co. Hat halt aber eben wenig bis gar nichts mit einer Enduro zu tun.

Mit der kann bestimmt toll reisen und wie Christoph schon richtig schrieb mittlerweile als "Crossover" verkauft. So nach dem Motto "sieh mal zu in welche Lücke Du sie stopfen willst..."

Ist aber ein Motorrad und hat 2 Reifen und mit einer Suzuki Burgman kann man auch reisen...

Vielleicht auch spannend Suzuiki Burgman versus GS...

By the way soll die Caponard jetzt gaaanz wenig Sprit verbrauchen. Da bezog sich meine Anmerkung noch auf die Dorsoduro 1200 die bei meinem Wochenende ohne Spass sich ca 8-9 l genehmigte..... und ja den gleichen Motor implementiert hat.

Das Gesaufe soll aber bei der Capi "von gestern sein"

Na denn Prost :weissbier:
Triumph Tiger Explorer & Aprilia shiver V2 bella Italia

Ex DP01

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Re: Vergleichstest in MOTORRAD 18/2015

Beitrag von Christoph » Do 20. Aug 2015, 13:15

Irrlander hat geschrieben:Meinst Du unser Sommerloch, oder das bei MOTORRAD?
Naja, tatsächlich ein bisschen beide :mrgreen:

Die Dorsoduro 1200 bin ich auch mal bei einem Probefahr-Event kurz gefahren - das ist der Irrsinn auf zwei Rädern, unglaublich giftig. Das hat kurz Unterhaltungswert - ich kann mir aber vorstellen, dass das sehr schnell sehr anstrengend wird. Bei Aprilia muss ich mir aber nur die verheerenden Dauertests (RSV4, uiuiui... :o ) angucken, dann hat sich das Thema für mich auch gleich wieder erledigt.

Schöne Grüße
Christoph
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