Speichenkontrolle

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Relli
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Relli » Sa 4. Mai 2019, 11:01

Tecius und... war es. Ist nur 2km von mir entfernt , aber mit der 10000 Inspektion muß ich mir echt was überlegen. Vielleicht haben die Hamburger ja einen Tipp , wo es billiger wird.

Grüsse
Peter

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Nico170
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Nico170 » Sa 4. Mai 2019, 17:58

Tach auch,

mein freundlicher (in Freudenstadt) hat die 5000er Kontrolle für einen 10er in die Kaffekasse seinerzeit erledigt, alle übrigen wurden bei Inspektionen mitgemacht... By the way und fürs Protokoll: bei der 5k und 10k - Speichenkontrolle waren lose Speichen dabei, bei 15k und aktuell bei der 20k - Kontrolle nicht mehr...

Gruß

Nico
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Sartene
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Sartene » Mo 10. Jun 2019, 04:20

Hallo,

wer billiger ist bei der Inspektion?? ALLE, die nicht in der Nähe von HH ihrem Gewerk nachgehen.

Ich bin ja zum Glück raus aus der Garantie. Also mache ich meine Inspetionen selber. Aber als ich noch musste, habe ich das Yamaha Händler Verzeichnis bemüht, habe dann einen 150-200 KM Radius gezogen und die Händler angerufen, nach dem Preis für die 1000er, 10.000er und soweiter befragt. Ergebnis......alle Inspetionen waren mehr als 40% preiswerter als in HH. Termin gemacht, schöne Tagestour, die dST beim Händler abgestellt, kostenloses Leihmotorrad bestiegen und einen netten Tag gehabt. Später die dST abgeholt und auf Landstraßen nach Hause. Geiler Tag, nette Händler, den Stempel erhalten und ein anderes Bike kennen gelernt.

Ganz ehrlich Leute! Lasst Euch das Geld nicht wie ein Lemming aus der Tasche ziehen. Solange wir wie die Blödhammel das Geschachere mitmachen und die hohen Preise bezahlen, wird es in der Großstadt immer teuer sein! Und einen Termin bekommt man scheinbar außerhalb von HH auch leichter.......

Ich habe meine dST in Thüringen gekauft. Nicht in HH. Schaut Euch um. Es ist Euer Geld, und nicht immer im Schlaf verdient!

Alles Gute

Andy :xt12:
Andreas aus Hamburg

...mehr als 30 Jahre Ténéré....das muss Liebe sein.....

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Fun-biker
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Fun-biker » Mo 10. Jun 2019, 09:22

Also bei mir hat sich das Speichenthema beruhigt. Nachdem die Felge hinten auf Kulanz gewechselt wurde hatte ich noch einige verlorene Speichen, die ich immer wieder ersetzt habe. Seit nun 20.000 km ist Ruhe. Auch bei den Kontrollen sind keine lockeren Speichen zu finden. Unterwegs war ich immer wieder auf Wald- und Schotterwegen in der Slowakei, Rumänien und Polen.
Also Toi Toi, ich hoffen das es so bleibt. Die Kontrolle der Speichen mach ich selbst so alle ca. 5000 km.
Grüße
Volker

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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von llosch » Mo 10. Jun 2019, 09:56

Mein Händler hat auf die Frage nach einem Preus fwdue Speichenkontrolle folgendes gesagt (war nur zur Kontrolle da incl. Eintrag im Serviceheft)

Zitat:
" Da ist der Kaffeeautomat - in 20 Min ist alles fertig.
Sie haben bei mir gekauft - das gehört dazu... UND...
sollte doch mal was sein - ich regele das für Sie!"
_____________
Koyaanisqatsi !

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Relli
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Relli » Mi 12. Jun 2019, 21:44

So sollte es sein :daumen:

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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von xjr1200 » Fr 26. Jul 2019, 19:08

Zu diesem Thema hatte ich neulich bei meinem Mechaniker des Vertrauens nach dem Service eine Unterhaltung.
Einerseits, weil ich bis jetzt noch nicht verstehe, wie ein Drehmomentschlüssel für Speichen überhaupt ausschaut. :-) Andererseits grundsätzlich, weil ich schon mal eine grobrochene Speiche (hinten) hatte. Den Speichensatz gibts ja offfenbar nur komplett - soll mich nicht stören, hab ich ja jetzt "einige" auf Reserve. Ist schon ein Weilchen her, und seither (glaub locker 20'000 km her) nie mehr was gehabt...

Also mein "Freundlicher", sowohl dessen Mechaniker wie der langjährige Chef - meinten übereinstimmend, dass sie das seit jeher "nach Gefühl" machen würden - jedoch eher strammer als wohl ein Drehmomentschlüssel Einhalt gebieten würde. Und mit "langjährig" meine ich das wirklich so. Der hat - auch wenn er mittlerweilen viele HD-Umbauten macht - extreme Erfahrung im Offorad-Bereich, wo er sich "früher tummelte".

Nun, zur Selbstkontrolle der Speichen ein simpler Tipp, der wohl beim Vorderrad jemandes Hilfe benötigt oder zumindest "eine Stütze" (unter die Gabel, damit das Rad frei steht): Rad drehen, mit einem Schraubenschlüssel oder ähnlichem einfach während der Drehung die Speichen quasi "abklappern". Man hört sofort, wenn eine nicht mehr den Dienst tut, den sie sollte. ;)

Ich weiss, klingt jetzt so gar nicht nach "nach Handbuch". Aber wenn es um Erfahrungen geht, vertraue ich meinem Mech zu 100% - und das seit wohl locker 15 Jahren. :daumen:

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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Shokata » Fr 26. Jul 2019, 20:25

Hi,
diese Methode ist bekannt bei allen was Speichen hat, haben wir früher auch im Radsport schon so gemacht und erfüllt seinen Zweck auf die schnelle oder unterwegs, oder auch da, wo es eben nicht so genau drauf ankommt, z.B. beim alten Bonanzarad :-)
Bei der alten XT 250 oder ähnlich könnte ich damit auch leben....
Aber, das aber machts...
Wir reden über ein Motorrad mit über 250 KG, mit Fahrer und Gepäck 350 -400 KG und das bei evtl. 180 km/h auf der Autobahn....
Auch ist die Speichenaufnahme der Felge nicht "in" der Felge, sondern ein Steg im Aluminium...
Das alles brachte mich dazu, einen neuen Drehmomentschlüssel (Wera) zu kaufen.
Hier ist penibles Arbeiten (gerade bei "Fliegenschiss" 6nm) für mich das wichtigste...
Gerade weil man eben durch unterschiedliche Anzugswerte auch schnell den "Rundlauf" aus dem Gleichgewicht bringt.
Auch diesen kann man eben auch mal mit einer Messuhr "testen" und evtl. wieder richten.... alles wenn man will oder jemanden hat, der das machen kann.
Nur meine Meinung.....

Grüße
Manfred

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Reinhard
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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Reinhard » Sa 27. Jul 2019, 07:09

Hallo,

ich hatte bei meiner letzten Tour in den Cevennen heftige Schläge auf mein Vorderrad bekommen, so dass es ordentlich unrund wurde.
Zur erforderlichen Einstellung des Vorderrades habe ich das Rad aufgebockt (rechts und links Vierkanthölzer unter die Gabel) und die Bremsen abgenommen und zur Seite gebunden. Dann dreht man das Rad und schaut, wo es nach rechts, links, oben und unten aus schlägt. Wenn man dabei eine Meßuhr benutzt, ist es recht einfach. Ich habe aber keine und mir reicht da der Meterstab. Der Kotflügel ist im Normalfall mittig und von dort aus lässt es sich gut messen. Ich hatte einen Seitenschlag an der schlimmsten Stelle von rund 6 mm und einen Höhenschlag von ca. 4 mm. Ich habe die Stelle mit dem Höhenschlag mit weißem Edding auf dem Reifen markiert. Dann habe ich alle 32 Speichen komplett gelockert ( so dass die Nippel fast abfallen). Dann habe ich mir die 4er Speichengruppe, die dem Höhenschlag am nächsten war vorgenommen und mit den inneren Nippeln die Sollhöhe eingestellt und mit den äußeren die Seitenlage eingestellt. Dann die gegenüberliegenden Speichen "handfest" bzw spielfrei angezogen. Dann habe ich einen weiteren Seitenschlag eingestellt, wobei alle Speichen der 4er Gruppe, die mit dem Ausrichten nichts zu tun hatten, spielfrei angezogen wurden. Als nächstes die gegenüberliegende Gruppe. Und so weiter. Nach mehreren Ansätzen und ca. 4 Stunden später war ich fertig und das Rad wieder rund und die Nippel alle bei 6Nm. Ich bin so im Wechsel immer mit weniger, als 1/8 Umdrehung vorgegangen.
Das Ergebnis war, dass ich kleiner 1mm Abweichungen hatte und das Moped fährt, wie neu. Im Werkstatt Handbuch stehen übrigens +/- 2 mm, soviel zur Erfordernis der Meßuhr.
Schöne Grüße
Reinhard

Vespa 150T4, Honda CB 250 G, Honda CM 450, Suzuki GSX1100G, Suzuki GSX1100F, Yamaha FJR 1300 A RP11, Yamaha XT 1200 Z DP04

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Re: Speichenkontrolle

Beitrag von Franki » Sa 27. Jul 2019, 07:49

Hallo Reinhard,

das ist sehr gut erklärt und gemacht :daumen: Über was bist Du drüber, dass es einen so heftigen Schlag gab? Ich selbst bin vor einem Jahr bei Dämmerung auf der Autobahn über einen Tierkadaver gefahren; hat ordentlich gescheppert, aber zu sehen war nichts...

Gute Fahrt!
Frank

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